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"Ich kann alles schaffen."

  • akhaag
  • 29. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Dez. 2025

Eine Hand hält ein rotes Papierherz in die Luft.

„Ich kann alles schaffen.“ Der Spruch schaut mich schon das ganze Jahr von der Pinnwand gegenüber von meinem Bett an. Pinke Buchstaben auf hellem Papier. Diese Woche saß ich morgens mit meiner Tasse Tee auf dem Bett und auf einmal wurde mir klar: Irgendwie habe ich den Spruch dieses Jahr wirklich wörtlich genommen.


Das hatte viel Schönes an sich. Ich habe mich getraut, Neues auszuprobieren und mich zu zeigen. Ich war mutig und habe einige meiner Träume für 2025 wahr werden lassen, obwohl ich dabei oft zittrige Knie und Herzrasen hatte. „Ich kann alles schaffen“ hat mich zum Beispiel endlich wieder Workshops geben und mich dabei spüren lassen, wie unheimlich gut es sich anfühlt, in meinem Element zu sein.


In diesem Jahr habe ich aber auch gemerkt, dass ich trotzdem immer noch zu viel nur schaffe. „Ich kann alles schaffen“ hat mich oft schneller werden lassen, als es mir gut tut und mich spüren lassen, wo ich zu viel Energie verschwende. Wo ich mich verausgabe, über mein eigenes Tempo hinausgehe und zu spät abbremse, obwohl ich es eigentlich besser weiß.


Zum Ende des Jahres überlege ich mir immer, wie ich mein Jahr in einem Wort zusammenfassen würde und für 2025 ist es deshalb „Aufbruch“ geworden. Mit den beiden Seiten des Schaffens habe ich mich auf den Weg gemacht und bin ins Handeln gekommen. Und so gehe ich Schritt für Schritt weiter in Richtung 2026 - hoffentlich ein Jahr, in dem ich vom Schaffen immer mehr hin zur Schaffensfreude komme. Mit Begeisterung, noch mehr Leichtigkeit und natürlich der nötigen Achtsamkeit.

 
 
 

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